Wir suchen ein neues Zuhause

Unsere neue Wunschheimat – das suchen wir!

  • Unsere neue Heimat sollte eine Größe von 700 bis max. 2000 qm haben. Ob es sich dabei um eine Brache, ein ungenutztes Grundstück oder einen Teil einer  öffentlichen Fläche/ Park handelt: Wir sind offen für alles!
  • Gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • 2/3 Sonne 1/3 Schatten
  • Wasser- und Stromanschluss (bereits vorhanden oder nachträglich zu installieren)

Warum muss der stadtgarten umziehen?

Da der Pachtvertrag mit der Stadt Nürnberg Ende 2018 ausläuft (auf der Fläche wird ein neuer Bürgerpark entstehen), sind wir auf der Suche nach einer neuen Heimat. Am liebsten in Eberhardshof, Muggenhof oder Gostenhof. Wir sind aber offen für passende Standorte in ganz Nürnberg!
Uns ist wichtig, dass es für den stadtgarten eine Zukunft gibt, weil er ein wichtiges Projekt und gemeinschaftlicher Ort für Nürnberg geworden ist.
Wir lieben unser Projekt. Menschen, die den Garten besuchen, halten sich hier gern auf und schätzen unsere ehrenamtliche Arbeit.

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Kochworkshop „Italien“

Am Sonntag, 24. Juni 2018 wurde wieder gekocht.

Nachdem unser verrücktes Wetter dafür gesorgt hat, dass wir die
deftigen Rezepte der Kochkurse Osteuropa und Deutschland (April und
Mai)bei 30 Grad und Sonnenschein gekocht haben, war es ja fast
vorauszusehen, dass wir Italien bei bewölkten 23 Grad kochen…..

Schön war es trotzdem. Eine eifrige Koch-Gruppe hat sich der Aufgabe
gestellt und gut 6 Kilo gefüllte Pasta hergestellt. Die Fummelarbeit
beim Füllen ist nicht zu unterschätzen.

Einer der Favoriten der Kochkursgruppe war die süße Schokoladenpasta.
Probiert es mal aus. Es gibt diesmal auch eine Anleitung ganz generell
zum Thema „wie forme ich gefüllte Pasta“. Hoffentlich auch hilfreich und
spannend zu lesen.

Die Rezepte zum Nachkochen findet ihr hier, oder auch  in unserer Rezeptliste:

 

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Kochworkshop „Thailand“

Am Sonntag (11.06.) haben wir mal wieder  gekocht. Passend zum sehr sonnigen, heißen Tag gab es Thai.

Thailand ist eines der 20 Bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Eine Monarchie, deren aktueller König gerne in Deutschland ist. Wer das nicht glaubt, sollte mal „König Thailand“ googlen und er findet Bilder von Maha Vajiralongkorn beim Radeln am Tegernsee. Nicht das das mit der köstlichen Thai Küche zu tun hat – aber so ein bisschen Klatsch ist ja auch mal ok. :-)

Die überwiegende Religion ist der Buddhismus – allerdings haben sich Ahnenglaube und Senioritätsverehrung stark in der Kultur erhalten.

Die Küche Thailands war und ist vom Wasser geprägt und verwendet viel Fisch. Aber auch viel Gemüse. Typisch ist der Jasminreis. Aber durch japanische und chinesische Einflüsse finden sich auch Nudelgerichte.

Die Zubereitungsformen sind Spieße, schnelle Wok-Gerichte oder die typischen Currys, bei denen unterschiedlichste Zutaten in Kokosmilch gekocht werden und mit den Thai-Curry-Pasten gewürzt werden. Diese Würzpasten sind heute in Deutschland auch bereits in gut sortierten Supermärkten zu finden. Bei uns bekommt man klassiche gelbe, rote und grüne Würzpaste – in Thailand selbst gibt es noch ein paar mehr. Die Würzpasten erhalten im original Trassi – das ist eine salzige Paste aus fermentierten Garnelen. Daher sind ganz traditionelle Thai Currys leider nicht vegan. Daher habe ich bereits vor vielen Jahren angefangen Currypasten selbst herzustellen. Das ist einfacher als es klingt und das Ergebnis ist wirklich lecker.

Wer sich die Mühe nicht machen will – gerade im Bioladen gibt es heute beretis auch recht gute fertige Würzpasten ohne Trassi. Einfach Zutatenliste lesen und eine vegane Variante kaufen.

Eine weitere typische Zutat der Thai-Küche ist die Fischsoße. Sie wird zum Salzen verwendet – anstatt Salz. Leider ist auch sie nicht vegan. In Thai Restaurants muss man daher immer darum bitten, alles ohne Fischsoße zu bekommen. Für den Kochkurs haben wir eine vegane Variante gemacht. Die ist sehr lecker-salzog und bringt Pep in die Gerichte. Im Rezept findet ihr auch „Abkürzungen“ wir ihr ohne die Falsche Fischsoße trotzdem gute Würz-Ergebnisse hinbekommt.

Thai Essen ist grundsätzlich sehr schnell gekocht. Die Mühe liegt in der Vorbereitung – alles klein schnippeln und bereit stellen. Gegessen wird in Thailand mit dem Löffel. Gabeln findet man dann und wann – die werden aber benutzt, um Dinge auf den Löffel zu schieben. Messer findet man nicht als Essbesteck. Daher sollten alle Zutaten eben schön mundgerecht geschnitten sein – oder weich und mit dem Löffel teilbar.

Der typische Geschmack ist sehr zitronig frisch. Viele der tpyischen Thai-Gewürze schmecken zitronig: Kaffir Limettenblätter, Zitronengras, Galgant (eine Wurzel wie Ingwer) und auch der Thai Basilikum schmeckt sehr minzig-zitronig. Oft wird zum Essen eine Limettenspalte serviert, die sich der Esser dann noch frisch über dem Essen ausdrückt.

Gleichzeitig ist das Essen auch sehr scharf. Es kommt viel Chili zum Einsatz. Das liegt unter anderem auch daran, dass Chili konservierend und bakterientötend wirkt. Daher findet man in vielen heißen Ländern eine scharfe Küche. Die typische Thai Chili ist die kleine, rote Birds Eye – die zu einer der schärfsten Chilis der Welt gehört. In Deutschland haben sich die meisten Thai Restaurants an den deutschen Geschmack angepasstn und servieren das Essen mild. Auch deshalb mache ich meine Currypaste gerne selbst – ich mache sie deutlich schärfer. Aber das ist ja jedem selbst überlassen, wie scharf er sich das macht.

Ich hoffe ihr habt Spaß mit den Rezepten und kocht fleißig nach.

Hier sind einige Schnappschüsse aus dem Kochworkshop:

Die Rezepte zum Nachkochen findet ihr hier, oder auch in unserer Rezeptliste:

Bananen Chili Suppe

Fake Visch Würzsoße

Grüner Papaya Salat

Phad Thai

Schwarzer Klebreis mit Kokosmilch und Mango

Süss-saurer Chili Dip

Thai Curry Paste

Thai Fake Garnelen Curry

Thai Gemüse Curry

Thai Visch Buletten

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