Wir bauen Paletten Möbel als neue Sitzmöglichkeit

Am Samstag, den 6. April 2019 haben wir bei bestem Frühlingswetter unsere neuen Palettenmöbel gebaut. Aus den Euro-Paletten lassen sich ja viele kreative Gartenmöbel bauen. Wir haben uns für eine einfache und sehr komfortable Variante entschieden. Für dieses Gartenmöbel benötigt man 3 Europaletten. Zwei Paletten haben wir aufeinander geschraubt um eine angenehme Sitzhöhe zu erreichen. Für die Rückenlehne haben wir eine Palette nach drei Latten abgesägt und etwas schräg zusammengesteckt/geschraubt. Für eine geschmeidige Sitzfläche haben wir dann alles schon glatt geschliffen. Da unsere Möbel Wind und Wetter ausgesetzt sind, haben wir sie noch mit Leinölfirnis gestrichen. Auf das Ergebniss sind wir alle sehr stolz. Es war ein toller Tag mit vielen Helfern. Danke an alle.

Hier einige Schnappschüsse:

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Gartengestaltung – für unseren neuen Sehnsuchtsort

Bevor bei so einem Umzug nachher alles wild durcheinander gestapelt wird, müssen wir uns Gedanken machen, wie wir uns unseren neuen Garten vorstellen. Wir Stadtgärnter haben gemeinsam mit der Gartenarchitektin Andrea-Maria 3 Stunden gehirnt, haben Kisten, Küchenwagen, Bienenstöcke und Toilettenwagen aus Pappe hin und her geschoben.

Ihr könnt euch wieder auf einen besonderen Ort freuen: Es wird einen schönen Eingang geben mit einer Baumallee zum Dorfplatz, ein Spieleck für Kinder, eine Heimat für die Bienen, Kräuterinsel und allem, was uns wichtig ist..
Unser Highlight: Wir wollen unseren ausgebrannten Container ausbauen und aufhübschen. Ideen dazu gibt es schon sehr viele. Mal sehen, wie das Ergebniss dann aussieht 😉

 

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So geschafft, wir sind glücklich und freuen uns!

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Neben dem Volksbegehren zur Artenvielfalt heute ein ganz praktischer Beitrag zur Sortenvielfalt!

Wir haben die Chilis und Paprikas angesät.

Die wärmeliebenden Pflanzen brauchen den frühen Start und einige Monate Wachstum, bevor es dann nach den Eisheiligen raus ins Freiland geht. Sonst werden sie im Spätsommer nicht  reif genug, um wieder Saatgut zu nehmen.

Wichtig ist: wir verwenden ausschließlich samenfeste Sorten. Das heisst, dass die Pflanzen einen Samen produzieren, der wieder auskeimt und wieder eine Pflanze mit denselben Eigenschaften  wie die Mutterpflanze hervorbringt. Der Gegensatz dazu ist sogenanntes Hybrid oder F1 Saatgut. Das ist im Prinzip nichts ehrenrüchiges. Das Saatgut wird gezielt gezüchtet, um Pflanzen mit hoch-erwünschten Merkmalen und maximaler Erntemenge hervorzubringen. Also z.B. immer gleich lange, gerade, orange farbene Karotten. Bei samenfesten Sorten sind die Karotten auch derselben Sorte manchmal unterschiedlich gefärbt und gerne krumm und schief.

Es liegt an uns Verbrauchern, dass im Handel nur Norm-Gemüse verkauft wird… Das führt dazu, dass auch viel Bio Gemüse aus Hybrid Saatgut entsteht. Weil auch der Bio Bauer seinen Ertrag verkaufen muss, um davon leben zu können. Dadurch verlieren wir aber immer mehr Artenvielfalt. Denn anstatt die vielen samenfesten, alten Sorten anzubauen, greift man auf wenige ertragsstabile Hybride zurück. Die Sortenvielfalt geht dramatisch zurück.

Aber das trägt auch zum Insekten-Sterben bei. Viele Hybridsorten sind „taub“ und haben wenig bis keinen Nektar. Die Bienen und Hummeln verhungern buchstäblich auf blühenden Feldern. Und wo die Insekten sterben, folgen die Insektenfresser…

Im Stadtgarten arbeiten wir ausschließen mit samenfesten Sorten. Wir nehmen Saaatgut und verkaufen und tauschen das. Wir ziehen aber auch Jungpflanzen vor. Für unseren eigenen Bedarf und auch zum Verkauf. Wenn ihr euch für Artenvielfalt einsetzen wollt, dann tut es uns gleich.

Und jetzt noch zum Chili anziehen. Wir verwenden dafür gebrauchte Take Away Food Container. Erstes weil wir recycling und mehrfach verwenden gut finden. Und zweitens, weil das perfekte, feuchtigkeitsdichte Mini-Gewächshäuser sind.

1. Torfarme Anzuchterde in einer Schüssel mit Wasser voranmischen. Die Erde soll feucht, nicht nass sein.

2. im Container jetzt eine gute Lage Erde ausbringen. Falls man mehr als eine Sorte pro  Container macht, durch Pappestreifen trennen.

3. Samen darauf ausstreuen. Und mit trockener loser Erde leicht bedecken. Chilis sind Lichtkeimer, sollen also nicht zu tief in der Erde stecken.

4. vorsichtig von oben giessen. Das geht perfekt mit einer ganz altmodischen Wäsche-Spritze.

5. Deckel drauf. Auf dem Deckel sind die Sorten beschriftet.

Die Container jetzt hell und warm stellen. Direktes Licht ist am besten. Und jetzt einfach in Ruhe lassen. Da kein Wasser entweichen kann, bleibt es im Container schön feucht. Und in ca. 2 Wochen keimen die Chilis aus.

Sobald die Pflanzen aus der Erde kommen, nimmt man die Deckel ab. Ab dann muss man auch täglich giessen. Aber dazu berichten wir dann nochmal extra.

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